
Das DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik in Berlin) prüfte das Brandverhalten von purenotherm in Kombination mit EPS-Fassaden und bestätigt den Einsatz als Brandschutzriegel.
Ein weiterer Vorteil ist der günstige Wasserdampfdiffusionswiderstand von purenotherm, passend zu Polystyrol. Die Gefahr der Abzeichnung des Brandschutzriegels an der Putzoberfläche, die sich aus stark unterschiedlichen Diffusionsströmen innerhalb der gedämmten Fassade ergibt, wird somit vermieden.
Bei WDV-Systemen, die komplett mit purenotherm gedämmt werden, sind keine Sonderausführungen notwendig, denn die ganze Fassade bietet - vergleichbar mit dem Brandschutzriegel - hervorragenden Brandschutz. purenotherm und der Brandschutzriegel sind für einen Einsatz bis zur Hochhausgrenze von 22 m zugelassen.
Je nach Gebäudecharakteristik kann der Flächenanteil des Brandriegels 5-7% von der gesamten WDVS-Fläche ausmachen. Er muß also in die gesamte Berechnung der Energieeffizienz einbezogen werden. Dabei verbessert purenotherm die Gesamtrechnung durch bessere Lambda-Werte als die umgebende Polystyrol-Fassade. Andere Brandschutzriegel führen hier oft zu einer Abwertung.